Montag, November 05, 2012

Frisch ausgepackt 05.11.2012

Gleich der erste Band, der mir heute in die Hände fiel, ist in mehrerer Hinsicht bemerkenswert:

Mitgelacht - dabeigewesen

Ein Rückblick auf 60 Jahre Kabaret in Deutschland, das bedeutet, zumal wenn 1967 erschienen, einen Rückblick auf die Zeit nach der Jahrhundertwende bis in die Phase nach dem Mauerbau. Und wenn das Buch dann auch noch in einem Ostberliner Verlag erschienen ist, kommt auch noch ein gehöriger Schuss Ostalgie hinzu.

Da finden Tucholsky und Alfred Kerr ebenso Platz wie Lothar Kusche und Max Zimmering.Und selbst Ringelnatz' Reklamekarte für seinen Tabakladen ist dort wiederzufinden. Ein Lesebuch des literarischen Kabarets ist so zustande gekommen.

Spannend an diesem Band ist aber auch die Widmung auf dem Vortitel. Offensichtlich wurde das Buch der VEB Maschinenfabrik Nema Netzschkau als Geburtstagsgeschenk für die Veteranen überreicht, nett gestaltet, in Schönschrift und mit goldener Jahreszahl. Wie gesagt: Interessant wahrscheinlich für Ostalgiker ebenso wie für Freunde der kritischen Kleinkunst. Ein Fund allemal.

Titel Mitgelacht, dabeigewesen : Erinnerungen aus 6 Jahrzehnten Kabarett / [Hrsg. von Helga Bemmann]
Person(en) Bemmann, Helga
Verleger Berlin : Henschel
Erscheinungsjahr 1967(Erstausgabe!)
Umfang/Format 367 S. : mit Abb. ; 8
Anmerkungen Enth. u.a. Erinnergn v. Claire Waldoff u. Friedrich Hollaender
ISBN/Einband Hlw.
Zustand gut erhalten
Katalog-Linkhttp://www.shakespeare-and-more.com/catalog/mitgelacht-dabeigewesen-p-1769.html

Heilwig von der Mehden: Vielgeliebte Nervensägen


Heilwig von der Mehden war seit den späten 50er Jahren Hausautorin in der "Brigitte", zuständig für die fröhlichen Kolumnen aus dem Familienalltag. Die ganz kleinen Kinder, die sich partout nicht immer darauf beschränken wollen, niedlich zu sein, bekommen bei ihr ebenso ihr Fett weg wie die Größeren mit ihren Schulproblemen und ihren ganz eigenen Vorstellungen von Mode und Musik. Dabei wird von der Mehden nie böse, sondern behält in ihren treffenden Beschreibungen ihren augenzwinkernden Humor bei. Das stärkt auf der einen Seite den Wiedererkennungseffekt, rückt aber auch die Tragödien bei der eigenen Kindererziehung ins rechte Licht.

Eine Reihe dieser Kolumnen sind in diesem Band zusammengefasst. Sie sind schnell lesbar (in der Regel drei Seiten lang) und damit auch für Eltern mit wenig Zeit gut lesbar. Und sie machen Spaß. Muss es wahrscheinlich auch, denn zum einen hätte sich die von der Mehden sich sonst nicht so lange bei der Brigitte gehalten, zum anderen hätte das Buch nicht in fünfzehn Jahren siebzehn Auflagen erlebt.

Wer also noch Kinder zu Hause hat und Heilwig von der Mehden nicht kennt, sollte unbedingt zuschlagen und diese Autorin für sich entdecken.

Titel Vielgeliebte Nervensägen : von grossen u. kleinen Kindern / Heilwig von der Mehden
Person(en) Mehden, Heilwig von der
Ausgabe Neubearb. u. wesentl. erw. Neuausg., 11. Aufl.
Verleger Freiburg im Breisgau ; Basel ; Wien : Herder
Erscheinungsjahr 1982
Umfang/Format 143 S. ; 18 cm
Gesamttitel Herderbücherei ; Bd. 516
ISBN/Einband 3-451-07516-4 kart.
Schlagwörter Alltag ; Erzählung ; Anthologie
Zustand gut erhalten
Katalog-Linkhttp://www.shakespeare-and-more.com/catalog/heilwig-von-der-mehden-vielgeliebte-nervensaegen-p-1761.html

Ernest Hemingway: Wem die Stunde schlägt

Nicht umsonst ist Hemingway einer der ganz Großen der amerikanischen Literatur. Sein Stil ist knapp, auf das Wesentliche beschränkt, dafür authentisch und aufrichtig. Männerliteratur, hieß es, als ich aufwuchs und mich zögernd nach Rollenvorbildern umsah. Da kam mir Hemingway mit seinem Roman über den Spanischen Bürgerkrieg gerade recht. Hem erzählt darin von einem Sprengstoffexperten, der eine wichtige Brücke just in dem Augenblick sprengen will, wenn die herannahenden Republikaner sie überqueren. Er erhofft sich Hilfe von den in den Bergen lagernden Guerillas, muss allerdings feststellen, dass deren Anführer Pablo weniger entschlossen ist als er selbst. Zu allem Überfluss verliebt er sich in eine der Kämpferinnen, was die Spannungen zwischen ihm und Pablo noch erhöht.

In die Geschichte verwoben sind allerlei Rückblicke auf frühere Ereignisse, die den Protagonisten Jordan in seinem Werdegang zeigen, sowie die Berichte Pilars, Pablos Frau, aus dem Bürgerkrieg, schonungslos und realitätsnah.

Der Roman lohnt sich nicht nur wegen des Stils und weil good old Hem einfach zum Literaturkanon dazugehört. Er schafft es, europäische Geschichte spannend aufzuarbeiten, ohne dabei den Zeigefinger zu erheben und wie nebenbei die internationalen Verflechtungen der verschiedenen politischen Gruppierungen aufzudecken.

Titel Wem die Stunde schlägt / Ernest Hemingway. [Aus dem Amerikan. übertr. von Paul Baudisch]
Person(en) Hemingway, Ernest
Ausgabe Ungekürzte Lizenzausg.
Verleger Gütersloh : Bertelsmann-Club
Erscheinungsjahr [1992]
Umfang/Format 480 S. ; 21 cm, Leinen mit Schutzumschlag
Gesamttitel Jahrhundert-Edition
Einheitssachtitel For whom the bell tolls ‹dt›
ISBN/Einband/Preis (nur für Mitglieder)
Schlagwörter Spanischer Bürgerkrieg ; Belletristische Darstellung
Zustand gut erhalten, zwei kleine Flecken auf dem Leineneinband, die durch den Schutzumschlag aber nicht auffallen. Leichte altersbedingte Spuren am Umschlag.
Katalog-Linkhttp://www.shakespeare-and-more.com/catalog/ernest-hemingway-wem-die-stunde-schlaegt-p-1762.html

Wong Su-ling: Tochter des Konfuzius


1918 geboren erlebt Wong Su-ling noch das alte China mit seinen Ritualen und Praktiken und beschreibt dies mit viel Humor in diesem biografischen Roman über ihre Jugend. Großgeworden ist sie in einem südchinesischen Patrizierhaushalt, der aus über 50 Personen bestand: Vier Generationen der Familie lebten dort mit einem Heer von Sklavinnen und Dienerinnen zusammen. Für ihre Erzieherin war sie lediglich "Mädchen Nr. 7".

Mit ihrem Onkel taucht ein neuer Einfluss im Hause Wong auf. Er verhindert, dass Su-ling die Zehen abgebunden werden, wie es früher Brauch war, um für kleine Füße zu sorgen. Und dann taucht auch noch eine Missionarin auf und bekehrt zunächst die Großmutter, später die ganze Familie. Su-ling kommt auf eine Missionsschule, später aufs College und lernt dort eine völlig neue Welt kennen. So wird ihre Geschichte zu einem Schlüssel für den Wandel vom alten China hin zu einer fortschrittlichen, weltoffenen Demokratie - mit all den Problemen, die solch eine Veränderung mit sich bringt.

Titel Tochter des Konfuzius : Geschichte einer Patrizier-Familie in China zwischen gestern u. morgen / Su-ling Wong. Hrsg. von Earl Herbert Cressy. Berecht. Übertr. von Susanna Rademacher
Person(en) Wong, Su-ling ; Cressy, Earl Herbert ; Rademacher, Susanna
Verleger Hamburg : Krüger
Erscheinungsjahr 1954
Umfang/Format 384 S. ; 8
Einheitssachtitel Daughter of Confucius ‹dt›
ISBN/Einband/Preis Lw.  mit Schutzumschlag
Zustand gut erhalten, Vorbesitzername auf Vortitel
Katalog-Linkhttp://www.shakespeare-and-more.com/catalog/wong-suling-tochter-des-konfuzius-p-1763.html

Peter Hacks: Stücke


"Peter Hacks (1928-2003) war ein deutscher Dramatiker, Lyriker, Erzähler und Essayist. Er begründete in den sechziger Jahren die „sozialistische Klassik“ und gilt als einer der bedeutendsten Dramatiker der DDR. Lange Zeit war er der einzige Gegenwartsdichter, der sowohl auf den Bühnen der DDR als auch auf denen der Bundesrepublik Deutschland stark präsent war. Hacks selbst hat immer wieder betont, dass das Dramenschreiben das einzige Handwerk sei, das er wirklich vollkommen beherrsche. Er schrieb zumeist Komödien, gelegentlich Schauspiele, nie Tragödien. Merkmale seiner Stücke sind im Allgemeinen eine große Leichtigkeit, Humor, gedanklicher Reichtum, sprachliche Eleganz und eine geschickte, jedoch nicht zu verzweigte Führung der Fabel.

Seine Figuren sprechen durchgängig Autorensprache, d.h. keine Figurensprachen, die durch spezielle Wendungen, Dialekte oder überhaupt sprachliches Unvermögen die persönliche oder gesellschaftliche Begrenztheit gewisser Figuren auszudrücken hätten. Die meisten der Figuren sind Träger einer höchst eigenen Philosophie und als charakterlich-geistige Einheiten entsprechend herausgearbeitet, während sich die Handlung hieraus zu ergeben scheint. Im Gegensatz zu Brecht kommt es Hacks nicht so sehr darauf an, auf seiner Bühne das Walten gesellschaftlicher Notwendigkeiten zu zeigen, in denen die Figuren hin- und hergetrieben werden und ihnen dabei im Grunde nur die Einsicht in diese Notwendigkeiten bleibt, sondern er lässt, ohne jedoch auf seiner Bühne eine Welt ohne Gesetze und Zwänge zu konstruieren, seinen Figuren Raum für Entscheidungen." (Quelle: Wikipedia)

In diesem Band enthalten sind die Stücke:
  • Das Volksbuch vom Herzog Ernst
  • Columbus oder: Die Weltidee zu Schiffe
  • Die Schlacht bei Lobositz
  • Der Müller von Sanssouci
  • Moritz Tassow
Titel Stücke / Peter Hacks
Person(en) Hacks, Peter
Ausgabe 3., erw. Aufl.
Verleger Leipzig : Reclam
Erscheinungsjahr 1978
Umfang/Format 348 S. ; 18 cm
Gesamttitel Reclams Universal-Bibliothek ; Bd. 348 : Belletristik
Anmerkungen Lizenzausg. d. Aufbau-Verl., Berlin, Weimar.
ISBN/Einband kart.
Zustand gut erhalten
Katalog-Linkhttp://www.shakespeare-and-more.com/catalog/peter-hacks-stuecke-p-1764.html

Guy de Rothschild: Geld ist nicht alles


"Es ist das Blut der Wirtschaft, Werkzeug für alles, Instrument des Erfolgs, Symbol der Macht, die Macht schlechthin. Es heilt, es macht krank, es rettet, es tötet." Mit diesen Worten beschrieb Guy de Rothschild in seiner Biografie "Geld ist nicht alles" die Wirkung des Geldes. Besonders in Frankreich schaffte es das Buch in den Bestsellerrank. Der Name Rothschild steht immerhin für eine der ehemals reichsten Familien der Welt, im 19. Jahrhundert gar der reichsten überhaupt. Zum Chef der Familienbank wurde Guy 1949. Das Geldhaus kontrollierte bald Industrien in aller Welt, darunter den Bergbaukonzern Rio Tinto Zinc, Ölgesellschaften, Hotels und eine Reederei.

Sein Leben war öffentlichkeitswirksam. Er ließ für teures Geld seinen Familienwohnsitz restaurieren, feierte dort rauschende Feste und kümmerte sich nebenbei um sein Gestüt. Seine Rennpferde brachten ihm auf den europäischen Bahnen so manchen Sieg. Er lebt gern, gern auch im Luxus. Zweimal wurde er vom französischen Staat enteignet, ging eine Weile nach Amerika, kam dann aber zurück, wurde großzügig entschädigt. Unter anderem arbeitete er als Regierungsberater und nahm so Einfluss auf die französische Politik. Eine schillernde Persönlichkeit, die mit Geld ist nicht alles ihre Biografie ablieferte. Ein profunder Einblick in die Finanzwelt und die Verflechtung mit der Politik. Lesenswert.

Titel Geld ist nicht alles / Guy de Rothschild. Dt. von Hermann Stiehl
Person(en) Rothschild, Guy de
Verleger Hamburg : Knaus
Erscheinungsjahr 1984
Umfang/Format 447 S. : Ill. ; 21 cm
Einheitssachtitel Contre bonne fortune ‹dt.›
ISBN/Einband/Preis 3-8135-0309-7, Hardcover (Schutzumschlag fehlt)
Sprache(n) Deutsch (ger)
Schlagwörter Rothschild, Guy de ; Lebenserinnerungen / Kaufleute, Unternehmer / Einz. Pers. → Rothschild, G. de ; Rothschild, Guy de
Zustand gut erhalten
Katalog-Linkhttp://www.shakespeare-and-more.com/catalog/guy-de-rothschild-geld-ist-nicht-alles-p-1765.html


Ulrike Teiwes: Modische Accessoires


Ein ideales Buch für die Do-it-yourself-Fraktion der modebewussten jungen Leute. Geld für Markenklamotten auszugeben, ist das Eine. Die Alternative für den kleineren Geldbeutel besteht darin, sich mit einfachen Mitteln Accessoires anzufertigen, die aus einfachen Kleidern Hingucker machen. Mit der richtigen Idee kann das zuweilen sogar ziemlich schnell gehen und ist allemal individueller als Mode von der Stange. Auch große Fertigkeiten sind nicht immer von Nöten.

Dieser reich bebilderte Band bietet eine ganze Reihe an Ideen für leicht nachzumachende Accessoires, von der Seidenmalerei über Schmuck und Taschen bis hin zu Knöpfen und Kragen, Schals, Verzierungen für Handschuhe und Mützen. Der Stil ist frühe 90er, also ein wenig Retro, sorgt dadurch aber für zusätzliche Originalität.


Titel Modische Accessoires
PersonenUlrike Teiwes (Text und Zusammenstellung); Karola Kimmerle, Dr. Petra Gallmeister (Redaktion)
Verleger Rastatt: Verlagsunion Erich Pabel - Arthur Moewig
Erscheinungsjahr 1991
Umfang/Format 94 S. ; 26 cm
ISBN/Einband 9-783811-885561, laminiertes Hardcover
Zustand gut erhalten
Katalog-Linkhttp://www.shakespeare-and-more.com/catalog/ulrike-teiwes-modische-accessoires-p-1766.html

Ausländerbuch für Inländer


Der Band stammt aus dem Jahr 1980 und einen Moment habe ich überlegt, ob ich das Buch noch katalogisiere oder entsorge. Geändert hat sich weniger der Alltag der Ausländer in Deutschland, als unser Versuch, uns auf andere Kulturen zuzubewegen. Ging es damals noch um Integration, ist für viele mittlerweile das Projekt multi-kulturellen Nebeneinanders geplatzt. Konservative und reaktionäre Kräfte spielen im Land mit der Angst vor dem Anderen und in den neuen Bundesländern gibt es Regionen, in denen Ausländer mittlerweile einen ziemlich schlechten Stand haben.

Insofern ist das Buch aktuell wie eh und je. Die Wut, die die beiden Herausgeber Pea Fröhlich und Peter Märthesheimer gegenüber der Politik und dem Staat verspürten, als sie diesen Band zusammengestellt haben, ist nicht unähnlich meiner eigenen. Auch heute noch wird ja diskutiert, Ausländer ins Land zu holen für jene Arbeiten, die sonst nicht mehr getan würden, sei es aus Fachkräftemangel, sei es, weil hier zu wenig Menschen bestimmte Aufgaben wie in der Altenpflege übernehmen wollen. Integration jedoch muss von beiden Seiten ausgehen. Und dieses Buch liefert etliche Denkanstöße, um das Miteinander von Ausländern und Deutschen zu fördern.

Titel Ausländerbuch für Inländer : Bausteine zum Begreifen d. Ausländer-Probleme / hrsg. von Pea Fröhlich u. Peter Märthesheimer
Person(en) Fröhlich, Pea [Hrsg.]
Ausgabe Orig.-Ausg.
Verleger Frankfurt am Main : Fischer-Taschenbuch-Verlag
Erscheinungsjahr 1980
Umfang/Format 263 S. : 21 Ill., Noten ; 18 cm
Gesamttitel Fischer-Taschenbücher ; 4220 : Informationen zur Zeit
Anmerkungen Auf d. Rücken: Fröhlich-Märthesheimer.
ISBN/Einband/Preis 3-596-24220-7 kart. : DM 7.80
Schlagwörter Ausländer ; Gastarbeiterkind ; Gesellschaftliche Integration ; Ausländische Werktätige / Länder, Gebiete, Völker // Bundesrepublik Deutschland
Zustand gut erhalten, Vorbesitzername auf Titelseite
Katalog-Linkhttp://www.shakespeare-and-more.com/catalog/pea-froehlichpeter-mertesheimer-auslaenderbuch-fuer-inlaender-p-1767.html

Mirko Kass: Was Lutz und Elke im Zoo erleben


Die kleine Elke hat zum Geburtstag zwei Eintrittskarten für den Zoo bekommen. Natürlich ist die zweite Karte für ihren großen Bruder, denn ganz allein darf sie noch nicht zu so einem Abenteuer aufbrechen. Aber Lutz ist auch ein wenig stolz, ihr Beschützer und Begleiter zu sein. Die Eltern warten währenddessen im Café vor dem Zoo, bis die beiden ihren Rundgang beendet haben.

Unterwegs begegnen sie Coco, einem sprechenden Papageien. Dieser bietet sich auch sofort an, die Kinder zu begleiten. Und weil Elke doch Geburtstag hat, erlaubt es der Wärter, der sonst auf das Tier aufpasst. So gehen sie gemeinsam zu den Zebras, die mit einigen Straußen zusammen in einem Gehege stehen. Später sehen sie noch einen Elefanten, der Mundharmonika spielen kann. Und natürlich bleiben sie eine Weile beim Affenhaus. Dort gibt es nämlich gerade ein paar Affenkinder.

Auf ihrer Runde kommen sie noch an etlichen anderen Tieren vorbei, die ihnen Coco zeigt und erklärt. Die ganze Geschichte ist in Schreibschrift geschrieben und durchgehend bebildert, also ideal für die Altersgruppe der 6-8jährigen Tierliebhaber.

Titel Was Lutz und Elke im Zoo erleben / Mirko Kass
Person(en) Kass, Mirko
Verleger Hannover ; Berlin : Weichert
Erscheinungsjahr 1969
Umfang/Format 61 S. : mit Abb., 1 Titelbild ; 8
ISBN/Einband laminiertes Hardcover
Zustand gut erhalten
Katalog-Linkhttp://www.shakespeare-and-more.com/catalog/mirko-kass-was-lutz-und-elke-im-zoo-erleben-p-1760.html

Alain: Das Glück ist hochherzig


Alain ist der Künstlername des französischen Philosophen und Schriftsteller Émile-Auguste Chartier (1868-1951), der zwischen den beiden Weltkriegen hohes Ansehen als „moralische Stimme“ Frankreichs genoss. Im Klappentext des Buches heißt es: "Da der trübe regnerische Himmel des Nordens nicht zulie, dass er seine Mitmenschen auf dem Markt ansprach, sucherte er in der Spalte einer Tageszeitung si eiein Gespräch zu verwickeln. Fünfundzwanzig Jahre lang schrieb er seine Propos täglich und unentgeldlich.

Sie alle variieren das Thema der Freiheit inmitten reicher Fülle des Daseins, ob diese Freiheit sich nun als Vernunft, Wohlwollen oder Optimismus, als die "Mitte" des Aristoteles oder als hocherzige Liebe verwirklicht. Denn ohne Anerkennen gibt es für Alain keine Freiheit. Anerkennung ist die Bindung, der Gelöstsein überhaupt erst entspringt."

Sechzig dieser Propos sind in dem Band enthalten, mit je 2,5 Seiten eine schnelle, nachdenklich machende Lektüre über das Leben, die Freiheit und das Glück.

Titel Das Glück ist hochherzig : 60 Propos / Alain. Übers. u. Nachw. von Franz Joseph Krebs
Person(en) Alain
Ausgabe 1. Aufl.
Verleger Frankfurt am Main : Suhrkamp
Erscheinungsjahr 1987
Umfang/Format 188 S. ; 19 cm
Gesamttitel Bibliothek Suhrkamp ; Bd. 949
ISBN/Einband 3-518-01949-X, Hardcover mit Schutzumschlag
Zustand gut erhalten
Katalog-Linkhttp://www.shakespeare-and-more.com/catalog/alain-das-glueck-ist-hochherzig-p-1768.html

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