Sonntag, Oktober 20, 2013

Manuela Reizel: Recovery (Rezension)


Ein lauer Vormittag im August 2012, irgendwo in der kalifornischen Bay Area, mit Blick auf die Golden Gate Bridge. Georg Caviness ist ein alternder Softwaretitan, der mit seinem Chrysler hierher gefahren ist, um eine Memory Card mit brisantem Inhalt weiterzugeben: Informationen über den elitären „Bohemian Club“, über das, was sich in den Wäldern von Sonoma County wirklich abspielt, wo sich diese Elite aus Politik, Wirtschaft, Kunst und Medien, jährlich für zwei Wochen zum Retreat trifft.

Bekommen soll die Speicherkarte Ciarán McCallum, ein Ire, der mittlerweile in Santa Monica eine Leaking-Plattform namens underground.org aufbaut. Jemand, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, genau solche Informationen an die Öffentlichkeit zu bringen, wie Caviness sie besitzt. Jemand, auf den die CIA eine sechsstellige Summe ausgesetzt hat.

Doch statt seines Kontaktmanns taucht zunächst ein Mitarbeiter des NSA in einem schwarzen Van auf, dreißig Jahre jünger als Caviness, sonnenbebrillt und im Nahkampf ausgebildet. Auch er zeigt sich äußerst interessiert an der Karte und zögert nicht, den Alten final außer Gefecht zu setzen, als dieser sich weigert, sie herauszugeben. Doch er wird bei der Suche durch das Herannahen des Internet-Aktivisten Leo Whitehead gestört und verzieht sich eilends vom Tatort.

Nun ist zwar Underground im Besitz der Informationen, kommt aber nicht an sie heran, da die SD-Card verschlüsselt ist. Einzige Lösung scheint ein deutscher Computerhacker zu sein, der ein paar Jahre zuvor sehr aktiv im Netz gewesen war. Seinerzeit entwickelte er den ersten voll funktionsfähigen autoreferenziellen Algorithmus der IT-Geschichte, um den es einigen Wirbel gab. Mittlerweile aber hat er sich aus der Szene herausgezogen, mehrfach seine Adresse gewechselt und sogar seinen eigenen Tod inszeniert, um endlich Ruhe zu haben: Lukas Stegmann arbeitet inzwischen als freier Game-Designer für den Softwarehersteller Avaleet.

Aber, so mutmaßt McCallum, er ist der Einzige, der Zugang zu den herstellerspezifischen Betriebsparametern bekommen könnte, mit denen sich dieser spezielle Kryptochip emulieren lässt. So setzt er einen Schweizer Kollegen darauf an, Lukas zu suchen und ihm die SD-Card zwecks Entschlüsselung zu übergeben.

Vieles an Manuela Reizels „Recovery“ - dem zweiten Band ihrer Trilogie um Lukas „Crane“ Stegmann - erinnert an Stieg Larssons Milleniums-Trilogie. Da ist die introvertierte Hauptfigur, ein genialer Computerhacker mit seinem großen Tattoo auf der Schulter. Der sich, als es brenzlig für ihn wird, in die Karibik verzieht. Da ist die Redaktion einer linken Zeitschrift, in der Lukas‘ Freund Ralf arbeitet, und die gerade ein Schwerpunktheft über eine rechte Gruppe plant. Angriffe auf Verlagsräume und Druckerei eingeschlossen. Und auch die Motorradgang fehlt nicht, mit der sich Lisbeth seinerzeit anlegte - die in diesem Roman aber eine andere Funktion hat.

Ich ahne bei der Autorin Manuela Reizel auch ähnliche Ambitionen wie Larsson. Ähnlich wie dieser wagt sie sich in „Recovery“ an die großen Themen heran, an die globale Vernetzung der politischen Elite ebenso wie an 9/11. Aber dort, wo Stieg mit seinem nahezu lexikalischen Wissen wuchern konnte, ergeht sich Manuela Reizel größtenteils in Andeutungen, die das flaue Gefühl hinterlassen, sie habe eben nur vordergründig recherchiert. Erscheint es etwa auch nur halbwegs logisch, dass der Leiter der rechtsextremen Württembergischen Bruderschaft sich ausgerechnet mit dem Nick „Master Fred“ anreden lässt? Amerikanismen bei den Deutschtümlern, die aus T-Shirts T-Hemden und aus dem Internet ein Welt-Netz machen? Das wirkt auf mich wenig durchdacht, und überhaupt ist dieser ganze Nebenstrang um die Zeitschrift Chronos und die Bruderschaft weitgehend unverbunden zur Hauptstory - und weitestgehend frei von Inhalten.

Manuela Reizel hat dieses Buch Julian Assange gewidmet, „In Solidarität mit J.A.“, dem Initiator der Enthüllungsplattform WikiLeaks. Anschließend bringt Reizel jenes Jefferson-Zitat, mit dem Edward Snowden sein Tun der Presse gegenüber rechtfertigte. Damit hängt sie die Latte gewaltig hoch. Um dann mit großem Anlauf unter ihr hindurch zu springen. Wie gesagt: Sie wirft mit Schlagwörtern um sich, verzichtet aber weitgehend auf Erklärungen. So fällt zwar im Zusammenhang mit 9/11 das Stichwort WT7. Aber dabei bleibt es auch. Hier hätten ein paar Worte zur Brisanz geholfen. So aber wirkt es nach wenig mehr als einem Augenzwinkern für Eingeweihte.

Aber vielleicht ist gerade dies das Spiel, das Manuela Reizel liebt. So hat sie in ihrem Roman "Recovery" zwei Einteilungen: einmal die nach den Tagen, an denen die Handlung spielt. Und dann die in sechs jeweils etwa 60 Buchseiten lange Abschnitte, die sie locker von 1 bis 6 durchnummeriert. Bzw., nicht ganz so locker, nach der Geburtsreihenfolge der Kinder von Kronos und Reha nach der griechischen Mythologie: Hestia, Demeter, Hera, Hades, Poseidon und Zeus. Eine kleine Spielerei, die aber ratlose Konsumenten hinterlassen dürfte. In die gleiche Kerbe hauen auch einige Zitate, die ebenfalls nichts Wesentliches zur Geschichte beitragen, zumal nicht in der von Reizel verwendeten Originalsprache. Es ist diese Lust an Verwirrung, diese Herausforderung an den Leser, die ihr Sympathien kosten wird.

Wer zum Beispiel ist der Junge aus dem Intro des Romans, der sich mehr für die Puppen seiner Schwester als die eigenen Plastikautos und die teure Modelleisenbahn interessiert? Für die normale Thriller-Klientel dürfte diese Frage kaum relevant sein. Sie will unterhalten werden, wartet auf den Thrill. Und ist bestenfalls sauer, wenn die Antwort nicht expressis verbis am Ende des Romans gegeben wird.

Wer auf jeder zweiten Seite im Glossar des Anhangs nachschauen muss, worum es geht und was z.B. die kryptischen Chats zwischen Lukas und Ciarán bedeuten, wird auf die reinen Thriller-Elemente zurückgeworfen, die zwar vorhanden, aber letztlich kaum für sich tragfähig sind. Spaß werden all diejenigen an „Recovery“ haben, die sich selbst schon einmal an kleinen Hacks versuchten und die mit den zahllosen Anspielungen auf die Leaking-Szene etwas anfangen können. Diejenigen, die 1995 mit Begeisterung Douglas Couplands „Microsklaven“ lasen und seitdem am Ball geblieben sind.

Titel Recovery / Manuela Reizel
Person(en) Reizel, Manuela
Verleger Wien : Braumüller Literaturverlag
Erscheinungsjahr 2013
Umfang/Format 360 S. ; 196 mm x 120 mm
ISBN/Einband/Preis 978-3-99200-102-6 Pb. : ca. EUR 19.90 (DE), ca. EUR 19.90 (AT), ca. sfr 28.50 (freier Pr.)
3-99200-102-4
EAN 9783992001026
Katalog-Linkamazon.de/gp/product/3992001024/ (Softcover)
amazon.de/gp/product/B00FQQMHAY/ (Kindle eBook)

Herzlichen Dank an den Braunmüller Verlag für das Rezensions-Exemplar sowie an vorablesen.de für die Vermittlung!

Donnerstag, Oktober 03, 2013

Klaus-Peter Wolf: Ostfriesenmoor [Rezension]


Das Uplengener Moor liegt im Nordosten Niedersachsens, auf halber Strecke zwischen Dollart und Jadebusen. Früher wurde hier im großen Stil Torf abgebaut. Unzählige flache, rechteckige Seen zeugen davon. Die Vegetation ist karg, aber Vögel finden hier einen idealen Rückzugsraum zum Brüten. Der Fotograf Holger Bloem, der bereits zu einigen Bildbänden über die Region Aufnahmen beigesteuert hat, ist hier unterwegs. Durch das Teleobjektiv seiner analogen Canon beobachtet er ein brütendes Graukranichpärchen. Im Kopf plant er schon eine ganze Serie von Artikeln über Moore in Ostfriesland.

Das Folgende kennen wir aus „Blow up“ von Antonioni: Für einen Moment glaubt Bloem, etwas fotografiert zu haben, das dort nicht hingehört. Eine Hand, ein Arm, der aus dem Wasser ragt. Er muss seinen Film entwickeln, um sich seiner Sache sicher zu sein. Erst, als er die Vergrößerung seines Fotos in Händen hält, ist er davon überzeugt, dies sei ein Fall für die Polizei.

Blöderweise gerät er ausgerechnet an Rupert von der Kripo Aurich. Der ist immer noch stinkig auf Bloem, weil dieser einmal einen Artikel über seine Kollegin Ann Kathrin Klaasen geschrieben hat. Statt über ihn. Dabei sind die beiden doch ein Team, Ann Kathrin und er. Und Frank Weller, der irgendwie undefinierbar mit Ann Kathrin liiert ist. Das auf DIN-A4 vergrößerte Foto, das Bloem hervorholt, überzeugt ihn jedenfalls nicht. Ein Vogel zieht etwas aus dem Wasser, das mit ein wenig Fantasie so ziemlich alles sein könnte. Und?

Erst seine Kollegin Sylvia Hoppe bringt den Fall ins Laufen. Sie erkennt auf dem Foto sofort, was Rupert nicht sehen will. Und eine Stunde später stapft die ganze Truppe durchs Moor. Den gesuchten Arm finden sie allerdings nicht im Wasser, sondern in einer Buche hängend. Vögel können fliegen. Aber Körper sind ihnen dann doch zu schwer. Selbst ein Kinderkörper, wie ihn die Polizeitaucher kurz darauf wenige Meter vom Ufer entfernt aus dem Hochmoorsee ziehen: Haut, die über ein Drahtgestell gespannt ist.

Natürlich wird die Geschichte verwickelter. Wie es mittlerweile Tradition im Krimigenre ist, beschäftigt die Truppe um Ann Kathrin Klaasen noch ein zweiter Fall: Die dreizehnjährige Lucy fährt ihre kleine Stiefschwester Tina im Kinderwagen durch Norden, als sie vor der Schwanenapotheke in der Osterstraße den etwas älteren Benne kennenlernt. Er bietet ihr eine Zigarette an und teilt sein Spaghettieis mit ihr. Für eine Weile bleibt der Buggy unbeobachtet.  Als ihre Mutter die frisch verliebte Lucy aus ihren Tagträumen reißt, merken sie, dass ihre ungeliebte Schwester nicht mehr da ist.



Beide Fälle weisen Parallelen auf, wie sich bald herausstellt. Nicht nur geht es um verschwundene Kinder - das könnte Zufall sein. Aber in beiden Szenarien spielen Zwillinge eine Rolle. Klaus-Peter Wolf präsentiert routiniert mehrere mögliche Täter, legt falsche Fährten und treibt die Verwicklungen über Erpressung und Mord auf die Spitze. Und natürlich gerät auch einer der Ermittler in Todesgefahr, wie es inzwischen für dieses Genre üblich ist: Die Spannungskurve muss ständig angezogen werden und so ist es nur logisch, dass schließlich auch einer der Hauptakteure um sein Leben bangt.

Klaus-Peter Wolf weiß das. Neben Romanen arbeitet er auch an Drehbüchern. Mehr als 60 seiner Skripte wurden verfilmt, darunter viele für „Tatort“ und „Polizeiruf 110“. Er versteht es, einen Plot zu entwerfen und mit Figuren zu füllen. Leider gehört Psychologie nicht unbedingt zu seinen Stärken. Und so sind einzelne Handlungsfäden und Motive für mich nicht wirklich nachvollziehbar, wirken überzogen und eben konstruiert.

Ein Beispiel: Bereits die erste Begegnung zwischen Fotograf Holger Bloem und Kripobeamten Rupert funktioniert wie am Reißbrett. Bloem will ein Verbrechen melden. Aber die Polizei glaubt ihm nicht. Ich denke sofort an den Flughafenpolizisten aus „Stirb langsam 2“ von Steven E. de Souza und Doug Richardson. Aber das Motiv selbst taucht überall auf, besonders beliebt in Katastrophenstorys.

Da „Ostfriesenmoor“ mein erster Wolf-Roman ist, weiß ich noch nicht, dass Rupert die Funktion des arroganten, dummen Cops übernimmt, und schäme mich erst einmal fremd, als dieser lospoltert: „Sie haben da also gemütlich bei einem Kasten Bier die Füße ausgestreckt und irgendwelche Vögel beobachtet.“ Wie kommt er auf den Kasten Bier? Tiefer Griff in die Klischeekiste. Natürlich konkretisiert Bloem: „Nicht irgendwelche Vögel. Graukraniche! Und ein Kasten Bier war sicher nicht im Spiel. Ich trinke nicht während der Arbeit.“

Bloem zeigt Rupert nun das auf DIN A4 vergrößerte Foto. Und Ruperts Reaktion: „Ein hässlicher Vogel zieht etwas aus dem Wasser. Wollen Sie sich damit bei ‚Jugend forscht‘ bewerben, oder was?“ Als Bloem insistiert, flachst Rupert weiter: „Mit viel Fantasie kann man darauf kommen. Und hier hinten im Gebüsch - das könnte zum Beispiel ein Troll sein oder auch ein Waldschrat.“ Mal abgesehen davon, dass der „Jugend forscht“-Spruch nicht nur angesichts des Alters des Journalisten weit hergeholt ist, passt er in diesem Zusammenhang einfach nicht und dient nur dem einen Zweck, die Arroganz Ruperts hervorzuheben. Aber es kommt schlimmer.

Als sich Bloem schließlich entnervt verabschiedet, fragt er den Rupert, dessen Füße lässig auf der Tischkante liegen: „Hat Ihnen eigentlich schon mal jemand gesagt, Herr Kommissar, dass Sie ein unglaublich analytischer Kopf sind?“ Diese Frage macht im Zusammenhang mit dem Vorhergehenden nun überhaupt keinen Sinn mehr. So ist klar, dass Klaus-Peter Wolf hier einen alten Kalauer anbringen will. Aber statt mit einem kurzen Schlagabtausch zu enden, zieht Wolf die Situation in die Länge: Rupert fühlt sich sofort geschmeichelt, ändert seine Sitzhaltung, träumt von einem lobenden Bericht in der lokalen Presse. Wofür bitte? Hatte er nicht gerade eben den Zeugen komplett zusammengefaltet? Der Journalist legt nach, wiederholt die Frage und schmückt sie sogar noch aus: "Ich habe gefragt, ob Ihnen noch nie jemand gesagt hat, was für ein guter Polizist Sie sind. Wie wichtig Sie für Ostfriesland sind. Dass wir noch mehr solch klarer, analytischer Köpfe wie Sie ganz dringend bräuchten." Und Rupert, eben noch aufblühend, wirkt auf einmal „verunsichert“. "Nein", stammelt er. Erst jetzt folgt die erlösende Pointe Bloems: „Und wissen Sie was? Ich fürchte, das wird so bald auch nicht passieren.“

Leider wirkt einiges an diesem Roman derart altbacken. Etwa als Rupert der Putzfrau Frauke begegnet und überlegt, wie er diese am Besten ansprechen soll: „Sind Sie das Senftöpfchen, in das ich mein Würstchen stecken werde?“ oder „Hat das weh getan, als du vom Himmel gefallen bist, Engel?“ Das tut in der Tat weh, zumal es seit den Neunziger Jahren nicht mehr originell ist.

Zum Glück ist das Universum der Kripo Aurich nicht nur mit Rupert besetzt. Ganz in der Tradition von Ed McBain, Sjöwall/Wahlöö und Henning Mankell befasst sich auch in „Ostfriesenmoor“ ein ganzes Team mit den Fällen. Und wie bei Mankell spielt auch hier das Privatleben der einzelnen Mitglieder eine gleichberechtigte Rolle: So begegnen wir Ann Kathrin Klaasen zunächst beim Teetrinken in „Aggies Hus“ in Neßmersiel, kurz bevor sie durch einen Telefonanruf vom Schlaganfall ihrer Mutter erfährt. Und Frank Weller, Ann Kathrins Partner, bereitet alles für einen optimalen Heiratsantrag vor. Rupert, obwohl verheiratet, wird sich auf eine Liaison mit Putzfrau Frauke einlassen. Und so weiter.

All das wird garniert mit Ostfriesland-Impressionen, oft in kurze Sätze gepackt, häufiger noch lediglich durch Namedropping vermittelt: Neben dem schon erwähnten „Aggies Hus“ in Neßmersiel oder der Nordener „Schwanenapotheke“ spielen Szenen etwa im Restaurant „Oase“ auf Norderney, auf der Fähre „Frisia V“ und immer wieder im Distelkamp in Norden - dem Zuhause von Klaasen und Weller, und übrigens auch dem von Autor Klaus-Peter Wolf selbst. Für regionale Leser und Krimi-Touristen mag dies ausreichen, um Bilder vor dem geistigen Auge erscheinen zu lassen. Nur: Stimmung wird auf diese Art nicht erzeugt. Hier wird deutlich, dass ein Klaus-Peter Wolf die Fähigkeiten eines Manfred Hausmann oder Siegfried Lenz fehlen, mit wenigen Strichen eine Landschaft zu skizzieren.

Der Fairness halber sei gesagt, dass das Hörbuch, auf das sich diese Rezension bezieht, deutlich zusammengestrichen ist. Nebenfiguren wurden entfernt, aber auch für die Handlung unwichtige Details blieben auf der Strecke. So ist zumindest denkbar, dass bei der Romanlektüre etwas mehr jener ostfriesischen Atmosphäre zu spüren ist, die der Hörbuchfassung weitestgehend fehlt.

Für diejenigen, die mit diesem Roman zum ersten Mal in den Kosmos der Kripo Aurich-Wittmund eintauchen, werden auch die Vielzahl der handelnden Personen, die auf den 4 CDs vorkommen, ein Problem darstellen. Hier, wo sich nicht einmal eben zurückblättern lässt, den Überblick zu behalten, ist nicht einfach. Dafür ist der Plot zu verwoben: Neben den Kripobeamten unter der Leitung von Ubbo Heide lernen wir Lucy mit ihren beiden Halbschwestern Tina und Ina kennen, ihre Mutter Gundula Müller, deren Ex-Mann Wolfgang und dessen neue Flamme Angela, sowie Gundulas neuen Freund Thomas. Und Benne, den Jungen, der Lucy vor der Apotheke ansprach und mit dem sie ihr neues Leben beginnen will. Zu erwähnen auch Ruperts aktuelle Eroberung Frauke und seine Ehefrau Beate, daneben deren Freundin, die Reiki-Meisterin Silke Meiser. Außderdem den Tierpräparator Ollenhauer und namentlich auch Nebenfiguren, die keine große Rolle spielen, wie Silkes Kunden Nils Renken.
 
Auch die Autoren-Lesung von Klaus-Peter Wolf ist gewöhnungsbedürftig. Mehrmals beim Hören fühlte ich mich an Loriots Karikaturen der Kleinbürger in seinen Sketchen erinnert: behäbig und betont, jede Pointe noch auf die Spitze treibend und so übersteigernd. Auf seiner Website findet sich eine Hörprobe, die der geneigte Leser sich vor dem Kauf gönnen sollte.

Allen anderen sei die Leseprobe empfohlen, die sich z.B. auf der Amazon-Homepage befindet. Ich hatte den Eindruck, dass die Geschichte runder wirkt, sobald ich sie mit meinen eigenen Stimmen füllte. Und auch für die Bilder im Kopf war mehr Raum, als ich das Tempo selbst bestimmen konnte. Dem Ostfriesland-Feeling tat das deutlich besser. Es kommt in der Hörbuchversion einfach zu kurz. So hat dieses 4 CD-Set von „Ostfriesenmoor“ vor allem Lust gemacht, mich einmal an einem der Bücher Klaus-Peter Wolfs um Ann Kathrin Klaasen und ihr Team der Kripo Aurich zu versuchen. Wer Regionalkrimis aus dem Norden mag, wird hier zumindest routiniert bedient.

Titel Ostfriesenmoor [Tonträger] : Autorenlesung / Klaus-Peter Wolf. Audiofassung: Franziska Paesch. Produktion & Regie: Ulrich Maske
Person(en) Wolf, Klaus-Peter ; Paesch, Franziska ; Maske, Ulrich
Ausgabe Autoris. Audiofassung
Verleger Hamburg : Jumbo, Neue Medien & Verl.
Diepholz : DA Music [Vertrieb]
Erscheinungsjahr 2013
Umfang/Format 4 CDs : stereo ; 12 cm, in Behältnis 13 x 15 x 3 cm + Booklet ([6] S. : Ill.)
Gesamttitel Goya LiT
ISBN 978-3-8337-3091-7
Katalog-Linkamazon.de/product/3833730919/

Herzlichen Dank an dieser Stelle an den Jumbo Verlag, der mir ein Rezensionsexemplar von Ostfriesenmoor von Klaus-Peter Wolf zur Verfügung gestellt hat. Ebenfalls Dank an Blogg dein Buch für die Vermittlung zwischen diesem Blog und dem Verlag.

Montag, September 16, 2013

Reingelesen: Manuela Reizel - Recovery


Zu den interessanteren Neuerscheinungen dieses Herbstes schien mir Manuela Reizels Roman "Recovery" zu gehören. Das Buch ist nach dem Thriller "Der Kranich" das zweite Werk aus ihrer Feder. In diesem neuen Roman geht es um den Überwachungsstaat, um Whistleblower, um Leaking und 9/11. Das klingt vielversprechend - und ich hatte die Gelegenheit, in den Roman, der a. 01.10.2013 im Handel sein wird, reinzulesen. Hier meine ersten Eindrücke:


Recovery funktioniert von der ersten Seite an. Das Eingangszitat von Thomas Jefferson: "When injustice becomes law, resistance becomes duty." "Hatte Edward Snowden damit nicht erklärt, warum er die NSA-Dokumente veröffentlichte, obwohl zu befürchten war, damit sei sein ganzes bisheriges Leben ad acta gelegt?

Dann die erste Seite des Romans: Groß prangt das 1984. Und schon diese Jahreszahl ist eine Geschichte für sich. Unübersehbar der Hinweis auf Orwell und seine düstere Vision vom Überwachungsstaat.
Reizels Stil ist sinnlich, auch das vom ersten Satz an: Wind, Dämmerung, Vorweihnachtszeit, der Duft von Gebäck, der durchs Haus strömt. Nach wenig mehr als einer Seite springt die Geschichte ins Jahr 2012, zum Thema NSA, zu Geheimdokumenten auf Memory Cards – hin zum ersten Mord. Doch auch dies erweist sich lediglich als Prolog. 

Auf der nächsten Seite steht als Überschrift „Hestia“, so wie die jungfräuliche Göttin des Staatsfeuers in der antiken Sage. Und: „Tag 1 – Donnerstag“. Wir sind in der Welt der Programmierer gelandet. Ich ahne, hier dient Lisbeth Salander als Vorbild für einen modernen Protagonisten. Bin halb gespannt, wie Manuela Reizel die Figur anlegt, halb verärgert, weil ich befürchte, dies werde vielleicht nicht das letzte Plagiat bleiben. Karl-Heinz Emmerich und Lukas heißen die beiden Akteure der folgenden Sequenz. Und tatsächlich: Lukas wird als „hochbegabtes, menschenscheues Computerkid“ beschrieben, das wie selbstverständlich mit seiner Computertastatur zu verschmelzen scheint. Auch bei der Info, die Szene spielt sich im „Wangener Firmensitz der Avaleet Software AG“ ab, zucke ich zusammen. Wangen – Vanger, das ist mir alles zu dicht an Larsson. Fast ist zwangsläufig, dass Lukas sich in einer brenzligen Situation in die Karibik verdrückt.

Es folgen ein paar Seiten mit Handlungszusammenfassung im Schnelldurchlauf. Mitten drin, kursiv und auf Französisch, ein Sartre-Zitat, allerdings ohne Verfasserangabe. Auch ein Karl Jaspers-Zitat, am Anfang des Abschnitts, hatte mich überrascht. Das ist nicht das, was man von einem Thriller unbedingt erwartet.

Unvermittelt wechselt die Erzähl-Perspektive in die erste Person, wirkt tagebuchartig. Wir erfahren, dass Lukas früher unter dem Nick „Luke Skywalker“ in der Hacker-Szene bekannt war. Ein wenig unoriginell, denke ich, und hoffe, Reizel gewinnt im Verlauf der Geschichte ihre Phantasie zurück.        
Aber schon naht „Tag 2 – Freitag“ – und der beginnt in den Redaktionsräumen „des linksalternativen Nachrichtenmagazins Chronos“. Erneut denke ich an Larsson. Mikael Blomkvist heißt in diesem Roman Ralf Albin. Sein Team ist mit fünf Leuten etwa gleich stark besetzt wie die Milleniums-Redaktion. Und natürlich recherchiert Chronos regelmäßig die Vorgänge in der rechten Szene und wird dafür von den Ewig-Gestrigen unter Druck gesetzt und tätlich angegriffen. Ein Themenheft über das rechte Sammelbecken der „Württembergischen Bruderschaft“ steht an.

Harter Schnitt: Gustav Elvert und eine namenlose Sie Mitte zwanzig. Er schmachtet sie an, sie erzählt aus ihrem Leben: das ganze Repertoire der klassischen Außenseiterin; Essstörungen, Selbstverletzung, Zwangshandlungen, krankhafte Ängste und Suizidgedanken. Erst allmählich entrollt Reizel das tatsächliche Verhältnis dieser beiden. Sie spielt mit der Erwartungshaltung des Lesers, und das hat etwas, auch wenn sie es sofort ausdekliniert, „dass die Dinge oft nicht so sind, wie sie im ersten Moment erscheinen“.

Die junge Frau, die Elvert gegenübersitzt, heißt Simone Weber. Aufgewachsen ist sie in Namibia. Sie erzählt ein wenig aus ihrer Kindheit. Und das macht neugierig. Ich bin gespannt, welche Rolle sie im Roman spielen wird.

Fazit: Schreiben kann sie, die Manuela Reizel. Allerdings lehnt ihr neues Werk stark an der Milleniums-Trilogie Stieg Larssons an - und die zahlreichen Déjà vus wirken ein wenig deplatziert bzw. phantasiearm/anbiedernd. Dazu kommt, dass es Frau Reizel eben nur zum Teil gelingt, so bildhaft und spannend zu schreiben wie Stieg, was durch die inhaltlichen Parallelen doppelt auffällt. Aber das ist lediglich ein flüchtiger Eindruck nach der Lektüre der ersten 30 Seiten.

Nachtrag: Wer mehr über das Buch erfahren will, kommt hier zur vollständigen Rezension in meinem Blog.


Titel Recovery / Manuela Reizel
Person(en) Reizel, Manuela
Verleger Wien : Braumüller Literaturverlag
Erscheinungstermin 01.10.2013
Umfang/Format 360 S. ; 196 mm x 120 mm
ISBN/Einband/Preis 978-3-99200-102-6 Pb. : ca. EUR 19.90 (DE), ca. EUR 19.90 (AT), ca. sfr 28.50 (freier Pr.)
3-99200-102-4
EAN 9783992001026
Kataloglinkamazon.de/gp/product/3992001024

Donnerstag, Mai 09, 2013

Marlene Klaus: Das Buch des Kurfürsten


Herbst 1595. Wir befinden uns im Heidelberg der kleinen Leute. Philipp Eichhorn ist Kanzleiknecht, seine junge Frau Hedwig arbeitet bei einem französischen Tuchhändler als Magd. Vor wenigen Monaten ist ihre Tochter Juli auf die Welt gekommen.

Ein kleines, ereignisarmes Leben scheint für die Drei vorgezeichnet. Doch eines Tages wird Hedwig entführt. Die Männer haben es auf eines der kurfürstlichen Kopialbücher abgesehen, die sich in der Kanzlei befinden, in der Philipp arbeitet. Der junge Vater soll das Buch heimlich aus der Kanzlei schmuggeln – sonst wird er Frau und Kind nicht wiedersehen. Dieser zögert nicht lange.

So landet das Buch mit wichtigen Dokumenten über die Lehen der Ritterschaft in der Hand dunkler Gestalten. Schlimmer noch: Philipp soll das Buch später, nachdem es in einigen Punkten geändert wurde, wieder zurück in die Kanzlei bringen. Erst wenn dies geschehen ist, soll er seine junge Familie wiedersehen.
Das Problem ist, die Verbrecher tauchen nicht zur vereinbarten Übergabe auf. Und plötzlich sagt sich Hedwigs Familie in Heidelberg an, wo sie den Einmarsch des Kurfürsten Friedrich IV. beiwohnen will. Dumm genug. Denn Philipp hat Hedwigs plötzliche Abwesenheit eben damit begründet, dass sie kurzfristig zu ihrer kranken Mutter nach Reilingen aufbrach. Nun droht der Schwindel aufzufliegen. Und Hedwig bleibt verschwunden.

Die Autorin Marlene Klaus kommt schnell auf den Punkt. Bereits auf der ersten Seite wird die Bedrohung thematisiert und auf S. 50 dieses etwas über 400 Seiten starken Romans ist die Ausgangssituation klar umrissen. Dies allerdings geht auf Kosten der Figurenzeichnung, die etwas blass bleibt. Und führt dazu, zunächst kein allzu großes Mitgefühl mit den Hauptpersonen entstehen zu lassen.

Dazu kommt, dass sich die Autorin Klaus den Regeln des historischen Romans weitgehend widersetzt und den Lebensumständen jener Zeit nicht viel Platz einräumt. Hinweise auf Kleidung und Gebräuche bewegen sich oft auf dem Niveau des Namedropping. „Ein weißer Flaum legte sich auf Baretts und Schauben“, heißt es etwa auf S.9. Das klingt altertümlich, lässt aber kaum Bilder entstehen, zumal für jene, die in dieser Zeit nicht zuhause sind.

Ein ähnliches Namedropping legt Marlene Klaus auch bei der Beschreibung der Örtlichkeiten an den Tag. Wer sich in der Region Heidelberg auskennt, wird mit den Ortschaften Schlierbach, Friesenberg oder Rohrbach sicher Bilder verbinden. Die häufige Erwähnung solcher Orte legt den Verdacht nahe, die Autorin habe hier auf den Markt der Regionalromane geschielt und sucht ihre Käufer bei den Einheimischen und Urlaubern der Region. Leider entstehen beim Lesen für den Ortsunkundigen selten Bilder im Kopf, so dass diese Namen beliebig bleiben.

Lediglich Heidelberg selbst wird als Örtlichkeit beschrieben, wenn auch in jener gedrängten Form, in der Marlene Klaus viele ihrer Recherchen im Roman darbringt. Auf den Seiten 101-104 beginnt Philipp eine etwas unmotivierte Tour durch die Stadt, die vom alten Marktplatz zum Fischmarkt und weiter führt. Hier finden sich Hinweise auf die „Untere Straße“ und die „Haspelgasse“, das Belier’sche Haus, das Collegium Casimirianum und etliche andere Gebäude der Stadt jener Zeit.

Auffällig ist, dass Marlene Klaus ihre Rechercheergebnisse konsequent im wahrsten Sinne „en bloc“ präsentiert – in einem einzigen, vier Seiten umfassenden Absatz.
Ganz ähnlich handhabt sie dies auch mit ihren Recherchen zum politischen Hintergrund des Romans, den sie auf den Seiten 234-237 „en bloc“ zusammenfasst. Das ist informativ und zeigt, dass sich die Autorin mit diesem Material auseinandergesetzt hat. Als Leser hätte ich mir jedoch gewünscht, solche Informationen gleichmäßiger in den Roman verflochten zu finden, szenisch aufgearbeitet und nicht als fremdkörperartige Exkursion.

Immerhin: Ihre erste Einführung ins Thema kurfürstliches Archiv, Kopialbücher, Ritterschaft und Lehenswesen, der von S. 39 – 44 reicht, lockert Marlene Klaus zumindest durch Absätze auf, wenn diese auch häufig noch über eine dreiviertel Seite reichen.

Vielleicht sind diese langen Absätze ein Indiz für die Absicht der Autorin, mit „Das Buch des Kurfürsten“ einen literarischen Historienroman zu schreiben. Tatsächlich ist ihr Sprachstil gehoben und wirkt angepasst an die Zeit, die sie beschreibt. Das funktioniert nach einer Phase des Einlesens recht gut, wird aber nicht immer konsequent durchgehalten. So erfährt der Leser ein wenig überrascht von Philipp, der gerade von seinem Freund Kilian getröstet wird: „Trotzdem fühlte er sich scheiße.“ Und wenige Seiten später feixt ein Anderer: „Siehst ja schon nicht mehr so scheiße aus.“

Sieht man von diesen Schwächen ab, ist Marlene Klaus ein überraschend spannender Unterhaltungsroman gelungen. Mit einem eigentlich sehr kleinen Handlungsbogen füllt sie die vierhundert Seiten sehr kurzweilig. Das liegt unter anderem daran, dass es ihr immer wieder gelingt, die verschiedenen Konfliktebenen zuzuspitzen und so den Spannungsbogen voranzutreiben. Auch wenn weite Teile des Romans von einem Fluchtplot getragen werden, finden sich doch eine ganze Reihe anderer Themen, die das Interesse an der Geschichte zusätzlich aufrechterhalten.

Da ist unter anderem die sich anbahnende Beziehung zwischen Hedwig und ihrem „Fluchthelfer“, dem walisischen fliegenden Händler und ehemaligen Apotheker Ryss, die dem Roman eine neue Ebene hinzufügt. Denn während die Genrekonventionen nahelegen, wie die Geschichte endet, entspinnt hier eine für die Zeit untypische Konstellation, deren Ende lange offen bleibt und die auch Philipp später vor eine Herausforderung stellt.

Während „Das Buch des Kurfürsten“ als historischer Roman also ein wenig enttäuschend auf mich wirkte, funktioniert er als Spannungsroman mit historischem Setting und als Regionalroman durchaus. Es ist das zweite Buch von Marlene Klaus, die laut Verlagsvita hauptberuflich als Buchhändlerin arbeitet. Ich bin gespannt, wie sich ihr Schreibstil weiter entwickeln wird.

Titel Das Buch des Kurfürsten : historischer Roman / von Marlene Klaus
Person(en) Klaus, Marlene
Ausgabe 1. Aufl.
Verleger Frankfurt, M. : Dryas
Erscheinungsjahr 2012
Umfang/Format 437 S. ; 19 cm
Parallele Ausgabe(n) Kindle edition
ePub-Format (ohne DRM)
ISBN/Einband/Preis 978-3-940855-35-0 kart. : EUR 13.50 (DE), EUR 13.90 (AT)
3-940855-35-9
EAN 9783940855350
Leseprobedryas.de
Katalog-Linkamazon.de/gp/product/3940855359/

Herzlichen Dank an dieser Stelle an den Dryas Verlag , der mir ein Rezensionsexemplar von Das Buch des Kurfürsten zur Verfügung gestellt hat. Ebenfalls Dank an Blogg dein Buch für die Vermittlung zwischen diesem Blog und dem Verlag.

Freitag, April 05, 2013

KrimiZeit Bestenliste April 2013

Mit einem Tag Verspätung nachgereicht: Die KrimiZeit Bestenliste April 2013 ist seit gestern auf dem Markt. Ihr kennt das ja: Jeden ersten Donnerstag im Monat geben Literaturkritiker und Krimispezialisten die Romane bekannt, die ihnen am besten gefallen haben. Und solange ich dazu komme, suche ich euch an dieser Stelle die Links zu den Leseproben heraus, schaue, ob es die Romane bereits als Hörbücher gibt, versorge euch mit den Infos zu verschiedenen Ausgaben der Bücher und hole mir die ausführlicheren Verlagsinfos zu den Titeln. Hier das Ergebnis für April 2013:

1(2)

Joe R. Lansdale: Dunkle Gewässer


»In jenem Sommer hörte Daddy auf, Fische mit Dynamit zu fangen, stattdessen vergiftete er sie mit grünen Walnüssen.«

May Lynn ist das schönste Mädchen der Gegend. Aus der schlimmsten Familie am ganzen Fluss. Als ihre Leiche aus dem Sabine River gezogen wird, interessiert sich niemand dafür, wer sie ermordet hat – alle sind nur hinter dem Geld her, das ihr Bruder bei einem Banküberfall erbeutet haben soll.
Sue Ellen findet, dass ihre tote Freundin May Lynn etwas Besseres verdient hat. Wenn schon kein Filmstar aus ihr wird, wie sie sich immer erträumte, soll wenigstens ihre Asche in Hollywood verstreut werden. Beim Durchsuchen von May Lynns Habseligkeiten stößt sie mit ihren Freunden Terry und Jinx auf einen Hinweis, der sie zur Beute eines Banküberfalls führt. Zusammen mit Sue Ellens labiler Mutter flüchten die drei Freunde Hals über Kopf mit dem Floß in Richtung Süden. Habgierige Verwandte und der wenig gesetzestreue Constable hängen sich sofort an ihre Fersen. In Panik geraten die Flüchtenden jedoch erst, als sie merken, dass der sagenumwobene Killer Skunk ebenfalls hinter ihnen her ist. Dem wahnsinnigen Fährtenleser ist angeblich noch nie jemand entkommen.

Die wilde Flucht der Jugendlichen erinnert an die von Huck Finn und Tom Sawyer, verläuft aber grotesker und brutaler als bei Mark Twain. Lansdale eben.

Titel Dunkle Gewässer : Krimi / Joe R. Lansdale
Person(en) Lansdale, Joe R. ; Riffel, Hannes [Übers.]
Ausgabe 1., Aufl.
Verleger Stuttgart : Tropen-Verlag Label von Klett-Cotta
Erscheinungstermin 21. Februar 2013
Umfang/Format 320 S. ; 215 mm x 149 mm, 524 g
Parallele AusgabenKindle eBook
ISBN/Einband/Preis 978-3-608-50131-5 Pp. : EUR 19.95 (DE), EUR 20.50 (AT), sfr 27.90 (freier Pr.)
3-608-50131-2
EAN 9783608501315
Leseprobeklett-cotta.de
Katalog-Linkamazon.de/gp/product/3608501312/

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Elmore Leonard: Raylan


Kentucky. Ein U.S. Marshal, der schneller schießt als er redet. Eine Firmenchefin, die über Leichen geht. Eine unwiderstehliche Tänzerin namens Jackie Nevada, die beim Pokern alle abzieht. Eine Krankenschwester, die ein Nieren-Start-up aufzieht. Ein bisschen viel auf einmal? Nein, einfach nur saucool. So, wie es nur einer kann: Elmore Leonard.

Raylan Givens ist ein Top-Ermittler im U. S. Marshals Service, wenn auch einer, der nicht davor zurückschreckt, zur Waffe zu greifen – und sie auch effektiv zum Einsatz zu bringen. Dass er damit Strafverfahren schneller abschließt, als sie eröffnet werden können, bringt Raylan nicht nur Freunde ein. Deshalb ermittelt er nicht mehr im sonnigen Florida, sondern in der trostlosen Einöde von Kentucky. Hier in Raylans Heimatstadt Harlan schlug einmal das Kohleherz Amerikas, heute ist der Ort nur noch ein Umschlagplatz für Drogen. Doch auch der Drogenmarkt droht zu kippen, sodass zwei findige Dope-Dealer beschließen, auf menschliche Ersatzteile umzusteigen. Als Raylan den beiden auf die Schliche kommt, findet er sich plötzlich in der Rolle des unfreiwilligen Organspenders wieder ...

Wie schon in der TV-Serie Justified, jedoch im Buch viel, viel abgefahrener.

Titel Raylan: Roman / Elmore Leonard. Aus dem Amerikan. von Kirsten Riesselmann
Person(en) Leonard, Elmore ; Riesselmann, Kirsten [Übers.]
Ausgabe Dt. Erstausg., 1. Aufl.
Verleger Berlin : Suhrkamp
Erscheinungstermin 21. Januar 2013
Umfang/Format 307 S. ; 22 cm
Gesamttitel Suhrkamp-Taschenbuch ; 4395 : Suhrkamp nova
Einheitssachtitel Raylan ‹dt.›
Andere AusgabenEngl. TB-Ausgabe
Engl. Hörbuchdownload bei audible.de (ungekürzte Lesung)
Kindle eBook
ISBN/Einband/Preis 978-3-518-46395-6 Pp. : EUR 19.95 (DE), ca. EUR 18.50 (AT), ca. sfr 25.90 (freier Pr.)
3-518-46395-0
Bestellnummer(n) 46395
EAN 9783518463956
Leseprobebic-media.com
Katalog-Linkamazon.de/gp/product/3518463950/

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Sara Gran: Das Ende der Welt


San Francisco. Claire DeWitts Ex-Freund Paul wurde in seiner Wohnung erschossen, seine wertvollen Gitarren gestohlen. Alles deutet auf einen Raubmord. Seltsamerweise verkraftet Pauls Ehefrau Lydia den Tod ihres Mannes besser als Claire. Zu viele Freunde hat die brillante Ermittlerin schon an den Tod verloren. Sie muss herausfinden, was wirklich geschah. Claires stetig steigender Drogenkonsum ist ihr Betäubung und geniale Ermittlungshilfe zugleich. Doch längst hat sie die Grenze überschritten, die sie vor einem tödlichen Absturz bewahrt.

Titel Das Ende der Welt : Claire deWitt ermittelt ; [Roman] / Sara Gran. Aus dem Amerikan. von Eva Bonné
Person(en) Gran, Sara ; Bonné, Eva [Übers.]
Verleger München : Droemer
Erscheinungstermin 01.03.2013
Umfang/Format 366 S. ; 21 cm
Einheitssachtitel Claire deWitt and the Bohemian Highway ‹dt.›
ISBN/Einband/Preis 978-3-426-22637-7 HC: EUR 14.99 (DE), EUR 15.50 (AT)
3-426-22637-5
EAN 9783426226377
Parallele AusgabenKindle edition
Hörbuch (6 CDs)
Leseprobebic-media.com
Katalog-Linkamazon.de/gp/product/3426226375/

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Giancarlo de Cataldo: Der König von Rom


Libanese, der Straßenjunge mit Killerinstinkt, begegnet 1976 im Gefängnis dem Camorra-Boss Pasquale o Miracolo, Statthalter des Cutolo-Clans in Rom. Es gelingt ihm, die Gunst des angeberischen Mafiosos zu gewinnen, der ihm einen verlockenden Deal vorschlägt: die Beteiligung am Veräußern einer Schiffsladung Heroin. Libanese wittert das Geschäft seines Lebens, doch fehlen ihm die nötigen 300 Millionen Lire Eintrittskapital. Ohne Skrupel unternimmt er alles, um an Geld zu kommen: Er bedient sich seiner Geliebten Giada, der dunkelhaarigen Schönheit aus der römischen Oberschicht. Er pokert mit höchstem Risiko, setzt auf Pferdewetten und landet schließlich den entscheidenden Coup: Die Entführung eines mächtigen römischen Baulöwen.

Giancarlo De Cataldo, Richter in Rom, beschreibt den Aufstieg des Chefs der berüchtigten Magliana-Bande basierend auf Prozessakten. Unerbittlich, rasant, atmosphärisch dicht und gleichzeitig eine Hommage an die ewige Stadt und ihre dunklen Vorstadtstraßen.

Ruppiges Vorspiel zu Romanzo Criminale.

Titel Der König von Rom : Thriller / Giancarlo de Cataldo. Aus dem Ital. von Karin Fleischanderl. Mit einem Nachw. von Tobias Gohlis und Giancarlo de Cataldo
Person(en) De Cataldo, Giancarlo ; Fleischanderl, Karin [Übers.] ; Gohlis, Tobias [Nachr.]
Verleger Wien ; Bozen : Folio-Verl.
Erscheinungsjahr 11. März 2013
Umfang/Format 174 S. ; 22 cm
Einheitssachtitel Io sono il libanese ‹dt.›
ISBN/Einband/Preis 978-3-85256-619-1 Pp. : ca. EUR 19.90 (DE), ca. EUR 19.90 (AT), ca. sfr 28.50 (freier Pr.)
EAN 9783852566191
Parallele AusgabeKindle edition
Katalog-Linkamazon.de/gp/product/3852566193/

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Derek Nikitas: Brüche


Cassadaga County, New York. Jodie Larkin stiehlt Geld und ein Auto und schmeist ihren Job hin. Zusammen mit Ihrem Sohn, Calvin, den sie einst zur Adoption freigegeben und seit Jahren nicht gesehen hat, reist sie in den winterlichen Norden und in ihre eigene Vergangenheit. Deputy Sam Hartwick pflegt seine kranke Frau und begibt sich auf die Spur eines Doppelmordes.

Wynn Johnston ist ein begabter Collegestudent, der von Kriminellen, der Polizei und seinen eigenen Dämonen gejagt wird.Und alle befinden sich auf einer Reise in die Dunkelheit, bis sie in der tiefsten Finsternis aufeinandertreffen ...

Titel Brüche / Derek Nikitas
Person(en) Nikitas, Derek ; Roth, Manfred [Übers.]
Ausgabe 1., neue Ausg.
Verleger Frankfurt am Main : Seeling, Jens
Erscheinungsjahr 2012
Umfang/Format 328 S. ; 210 mm x 140 mm
Einheitssachtitel The Long Division ‹dt.›
ISBN/Einband/Preis 978-3-938973-16-5 Pb. : EUR 15.00 (DE), EUR 15.50 (AT)
EAN 9783938973165
Katalog-Linkamazon.de/gp/product/3938973161/

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Cathi Unsworth: Opfer


Die verschlafene Idylle eines Küstenstädtchens im Norden Englands wird von einem grausamen Ritualmord erschüttert. Am Tatort wird die blutüberströmte Corrine Woodrow aufgegriffen. Von ihren Mitschülern wurde sie schon immer für einen Freak gehalten. Die Boulevardpresse erklärt sie zur Hohepriesterin eines Satanskults. Zwanzig Jahre nach ihrer Verurteilung rollt ein junger Privatdetektiv die Ermittlung wieder auf, denn er hat Beweise dafür, dass sich alles auch ganz anders abgespielt haben könnte … Die Achtzigerjahre im Nordosten Englands. Die Jugend von Ernemouth begegnet dem Einerlei der kleinen Küstenstadt mit unheilschwangerer Musik, düsteren Outfits und einer Faszination für Schwarze Magie. Eine von ihnen scheint das Spiel mit den dunklen Mächten zu weit getrieben zu haben – viel zu weit. Ernemouth wird zum Schauplatz eines Ritualmords, der allem Anschein nach von einer jungen Frau begangen wurde: Corrine Woodrow. Zwanzig Jahre nach Corrines Verurteilung tauchen Beweise dafür auf, dass sie nicht allein gehandelt hat. Der Privatermittler Sean Ward reist nach Ernemouth, um herauszufinden, was in jenem Sommer 1984 wirklich passiert ist. Doch nicht jedem dort behagt es, dass der alte Fall wieder aufgerollt wird. Und Sean Ward muss feststellen, dass ihm von ganz unerwarteter Stelle Steine in den Weg gelegt werden …

Titel Opfer : Kriminalroman / Cathi Unsworth
Person(en) Unsworth, Cathi ; Meyer, Hannes [Übers.]
Ausgabe 1., neue Ausg.
Verleger Berlin : Suhrkamp
Erscheinungstermin 11. März 2013
Umfang/Format 384 S.
Gesamttitel Suhrkamp Taschenbücher ; 4433
Einheitssachtitel Weirdo ‹dt.›
ISBN/Einband/Preis 978-3-518-46433-5 Pb. : EUR 14.99 (DE), EUR 15.50 (AT), sfr 21.90 (freier Pr.)
3-518-46433-7
Bestellnummer(n) 46433
EAN 9783518464335
Parallele Ausgabe(n)Kindle edition
Leseprobebic-media.com
Katalog-Linkamazon.de/gp/product/3518464337/

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Ian Rankin: Mädchengrab


John Rebus ist zurück! Und steht vor seiner bislang größten Herausforderung

Eigentlich ist John Rebus, ehemals Detective Inspector bei der Polizei in Edinburgh, in Rente. Doch statt untätig zu Hause zu sitzen, geht er nun in der »Cold Case«-Abteilung alten ungelösten Verbrechen nach. Als ihn eine Frau um Hilfe bittet, deren Tochter nach einer Silvesterfeier zur Jahrtausendwende nicht mehr aufgetaucht war, sieht es zunächst nach einem hoffnungslosen Fall aus. Bis sich herausstellt, dass im Lauf der Jahre immer wieder junge Mädchen in einem ähnlichen Gebiet verschwanden wie damals Sally Hazlitt. Zuletzt erst vor wenigen Tagen. Um weiter zu ermitteln, braucht Rebus die Hilfe seiner ehemaligen Kollegin Siobhan Clarke – und gefährdet durch seine unorthodoxen Methoden prompt ihre Karriere. Und dann bestätigt ein schockierender Fund seine schlimmsten Befürchtungen …

Titel Mädchengrab : Roman / Ian Rankin. Aus dem Engl. von Conny Lösch
Person(en) Rankin, Ian ; Lösch, Conny [Übers.]
Ausgabe Dt. Erstveröff., 1. Aufl.
Verleger München : Manhattan
Erscheinungstermin 11. März 2013
Umfang/Format 506 S. ; 22 cm
Einheitssachtitel Standing in another man's grave ‹dt.›
ISBN/Einband/Preis 978-3-442-54722-7 Pp. : EUR 19.99 (DE), EUR 20.60 (AT), sfr 28.50 (freier Pr.)
3-442-54722-9
EAN 9783442547227
Parallele Ausgabe(n)Kindle edition
Hörbuch (gekürzte Lesung)
Leseproberandomhouse.de
Katalog-Linkamazon.de/gp/product/3442547229/

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Madison Smartt Bell: Die Farbe der Nacht

"Helter Skelter" und der 11. September 2001. Zwei erschütternde Ereignisse als Ausgangspunkt für eine Reise in Amerikas Herz der Finsternis. Mit seinem Roman "Die Farbe der Nacht" legt Madison Smartt Bell eine Genealogie der Gewalt vor, mitreißend erzählt, poetisch und verstörend. "Wie mein Herz frohlockte, als die Türme einstürzten!"

Tagsüber arbeitet Mae als Croupière in einem Casino in Nevada, nachts streift sie allein durch die Wüste. Als sie im Fernsehen einen Bericht über den Anschlag auf das World Trade Center sieht, werden alte Erinnerungen wach. Die Kamera fängt das Bild einer Frau ein, die verletzt auf dem Bürgersteig kniet. Blut läuft ihr aus den Mundwinkeln, wie damals, als Mae sie das letzte Mal sah, doch nicht aus denselben Gründen.

Dreißig Jahre zuvor waren Mae und Laurel Teil einer Hippie-Kommune, die grausame Morde beging. Als die Kommune von der Polizei ausgehoben wird, können Mae und Laurel als Einzige fliehen. Beide gehen mit falscher Identität in den Untergrund, ihre Wege trennen sich bis die Schatten der Vergangenheit sie einholen. Nach dem Einsturz der Zwillingstürme packt Mae ihr Gewehr und macht sich auf den Weg nach New York. Denn niemand kann seinem Schicksal entkommen.

Titel Die Farbe der Nacht: Roman / Madison Smartt Bell. Aus dem Engl. von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann
Person(en) Bell, Madison Smartt ; Wasel, Ulrike [Übers.] ; Timmermann, Klaus [Übers.]
Verleger München : Liebeskind
Erscheinungstermin 18. Februar 2013
Umfang/Format 237 S. ; 20 cm
Einheitssachtitel The color of night ‹dt.›
Andere AusgabeKindle eBook
ISBN/Einband/Preis 978-3-95438-005-3 Pp. : EUR 18.90 (DE), EUR 19.50 (AT)
EAN 9783954380053
Leseprobeamazon.de

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Paolo Roversi: Milano Criminale


Der 27. Februar 1958: Ein ganz normaler Tag in der Via Osoppo, mitten in Mailand. Aus dem Nichts tauchen sieben Bewaffnete auf. Sie rauben vor Aller Augen einen Geldtransporter aus. Und landen den größten Coup in der Geschichte Italiens. Die Menschen feuern die Räuber an. In diesen Zeiten, in denen Armut und Hunger herrschen, sind die Männer Helden, weil sie ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen.

Unter den Zuschauern befinden sich zwei Jungen, Roberto und Antonio. Angesichts dieser unglaublichen Tat trifft jeder für sich eine Wahl, die sein Leben für immer verändern wird. Ihre Geschichte beginnt in diesem einen Moment. Roberto wird einer der meistgesuchten Gangster Italiens. Eine Legende. Antonio wird Polizist. Ein Jäger, der die größten Verbrecher Italiens – auch Roberto – fassen und dafür alles riskieren wird. Milano Criminale ist ein großer Roman, geschrieben mit Coolness und Raffinesse.


Titel Milano Criminale: Roman / Paolo Roversi
Person(en) Roversi, Paolo ; Hansen, Esther [Übers.]
Verleger Berlin : Ullstein Buchverlage
Erscheinungstermin 8. März 2013
Umfang/Format 464 S.
Einheitssachtitel Milano Criminale ‹dt.›
Parallele AusgabenKindle eBook
eBook epub-Format
Audiobook (6 CD's, gekürzte Lesung)
ISBN/Einband/Preis 978-3-550-08875-9 Gb. : EUR 19.99 (DE), EUR 20.60 (AT), sfr 27.90 (freier Pr.)
3-550-08875-2
EAN 9783550088759
Leseprobe ullsteinbuchverlage.de

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P. D. James: Der Tod kommt nach Pemberley


Im Jahr 1803, sechs Jahre nach der Hochzeit von Mr. Darcy und seiner Elizabeth, geht das Leben auf dem Herrensitz Pemberley seinen idyllischen Gang. Doch am Abend vor dem großen Herbstball wird die Vorfreude empfindlich gestört: Aus dem waldigen Teil des Pemberley-Parks bricht in rasender Fahrt eine Kutsche, darin eine völlig aufgelöste Lydia Wickham – Elizabeths missratene kleine Schwester –, die behauptet, ihr Mann sei ermordet worden! Nachdem die Damen in Sicherheit gebracht wurden, machen sich Mr. Darcy und sein Cousin in den Wald auf, um den Toten zu suchen. Was sie finden, ist ein lebender, blutverschmierter, verwirrter Wickham – und neben ihm eine Leiche.

Stolz und Vorurteil zum Zweiten. P. D. James’ Fortschreibung des Romans von Jane Austen als mystery novel entfaltet stilgenau präviktorianische Wirrnisse. Ein Mord am Vorabend des großen Balls auf Pemberley folgt aus Gentry-Zwängen um 1800: Ein illegitimes Kind darf einfach nicht die Standesehre beschmutzen.

Titel Der Tod kommt nach Pemberley : Kriminalroman / P. D. James. Aus dem Engl. von Michaela Grabinger
Person(en) James, Phyllis D. ; Grabinger, Michaela [Übers.]
Verleger München : Droemer
Erscheinungsjahr 1. März 2013
Umfang/Format 383 S. ; 21 cm
Einheitssachtitel Death comes to Pemberley ‹dt.›
ISBN/Einband/Preis 978-3-426-19962-6 Pp. : EUR 19.99 (DE), EUR 20.60 (AT)
3-426-19962-9
EAN 9783426199626
Parallele AusgabenKindle edition
Hörbuch (8 CD's, ungekürzte Lesung)
Leseprobebic-media.com
Katalog-Linkamazon.de/gp/product/3426199629/

Quelle der KrimiZeit Bestenliste April 2013: zeit.de/2013/15/zeit-krimibestenliste-april

"An jedem ersten Donnerstag des Monats geben 17 Literaturkritiker und Krimispezialisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz die Kriminalromane bekannt, die ihnen am besten gefallen haben. Die KrimiZeit-Bestenliste entsteht in Kooperation von DIE ZEIT, ARTE und NordwestRadio."

Wie immer weise ich an dieser Stelle explizit darauf hin, dass die KrimiZeit Bestenliste lediglich aus einer Liste von zehn Büchern mit Platzierungen und Kurzbeschreibungen besteht. Die längeren Buchbeschreibungen hier im Blog, die sich zumeist auf die Verlagsangaben beziehen, sowie die kompletten bibliographischen Angaben, die Links zu Leseproben der Verlage oder Verweise auf Hörbucheditionen sind ein Service dieses Blogs und nicht Bestandteil der in Kooperation von DIE ZEIT, ARTE und NordwestRadio veröffentlichten Bestenliste.